{"id":14607,"date":"2022-10-01T15:46:58","date_gmt":"2022-10-01T15:46:58","guid":{"rendered":"http:\/\/www.verdichtet.at\/?p=14607"},"modified":"2022-10-08T12:22:16","modified_gmt":"2022-10-08T12:22:16","slug":"an-und-fuer-sich-nichts-ungewoehnliches","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.verdichtet.at\/?p=14607","title":{"rendered":"An und f\u00fcr sich nichts Ungew\u00f6hnliches"},"content":{"rendered":"<div class=\"pdfprnt-buttons pdfprnt-buttons-post pdfprnt-top-right\"><a href=\"http:\/\/www.verdichtet.at\/index.php?rest_route=wpv2posts14607&print=pdf\" class=\"pdfprnt-button pdfprnt-button-pdf\" target=\"_blank\"><\/a><a href=\"http:\/\/www.verdichtet.at\/index.php?rest_route=wpv2posts14607&print=print\" class=\"pdfprnt-button pdfprnt-button-print\" target=\"_blank\"><\/a><\/div><p>I.<\/p>\n<p>Seit einiger Zeit wusste ich, dass ich, wenn ich etwas nicht erreichte, mir das Ziel schlechtredete und mich lieber mit etwas weniger zufriedengab. So zum Beispiel, als ich mir die langersehnte Urlaubsreise nicht leisten konnte und meinen Urlaub lieber im Schrebergarten verbrachte. \u201eDas ist doch egal, kommt doch alles auf dasselbe raus\u201c, sagte ich zu mir. Aber manchmal kam doch wieder dieses Unbehagen. Was, wenn ich etwas Sch\u00f6nes verpassen k\u00f6nnte, was sich jetzt, genau in diesem Zeitpunkt zutragen k\u00f6nnte, w\u00e4hrend ich hier sa\u00df und meine Zeit totschlug. Und sofort musste ich wieder an eine Begegnung in der Stadt denken, die sich so vor einigen Jahren zugetragen hatte und die ich an dieser Stelle gerne noch einmal erz\u00e4hlen m\u00f6chte: Auf einem Tr\u00f6delmarkt lernte ich einen \u00e4lteren Herrn kennen, mit dem ich nach einiger Zeit ins Gespr\u00e4ch kam. Er stellte sich nicht vor und machte zun\u00e4chst auf mich einen eher m\u00fcrrischen Eindruck, aber nach ein paar S\u00e4tzen sagte er: \u201eWei\u00dft du, dass ich jetzt schon 78 Jahre alt bin und in meinem Leben nichts bereut habe. Nicht das Geringste!\u201c \u201eWie ist das m\u00f6glich?\u201c, entgegnete ich ihm. \u201eDas ist an und f\u00fcr sich nichts Ungew\u00f6hnliches\u201c, sagte er \u201eJetzt bin ich aber neugierig\u201c, erwiderte ich. \u201eIch werde dir nicht mehr verraten, als sein muss, aber zuerst m\u00f6chte ich, dass wir uns in drei Wochen wiedersehen.\u201c Darauf beendete er das Gespr\u00e4ch und ging seiner Wege.<\/p>\n<p>Einige Wochen sp\u00e4ter musste ich immer wieder an seine Worte denken. \u201eDas ist an und f\u00fcr sich nichts Ungew\u00f6hnliches\u201c, ratterte es durch meinen Kopf wie ein Mantra. Kurze Zeit sp\u00e4ter hatte ich diesen Mann vergessen und ich ging wieder meinen Alltagsgesch\u00e4ften nach. Ich wusste, dass ich fr\u00fcher gegen\u00fcber vielen Dingen des Lebens eine gro\u00dfe Gleichg\u00fcltigkeit, ja, eine erschreckende Gleichg\u00fcltigkeit gezeigt hatte. Es war ja sicherlich nichts Neues, dass sich in meinem Leben eher wenig ereignete, ich aber den Grund nicht genau kannte, warum dies so war. Ich machte mir einmal eine Liste, in die ich die Dinge eintrug, die ich am meisten bereute. Zuerst sollte dies ein kurzes Brainstorming sein, aber sp\u00e4ter w\u00fcrde ich mich daranmachen, die Ereignisse zu nummerieren. Also nahm ich ein Blatt wei\u00dfes Papier und schrieb darauf: Was ich schon immer einmal tun wollte (mich aber nicht zu tun getraut habe). Einige Minuten lang merkte ich eine g\u00e4hnende Leere, mir wollte wieder und wieder nichts einfallen. Als ich kurz davor war, etwas zu schreiben, verwarf ich es, weil es mir zu albern erschien.<\/p>\n<p>Nach langer Zeit besann ich mich wieder und machte den Anfang. Dieser lautete: \u201eMehr B\u00fccher lesen.\u201c Ich war ein bisschen stolz auf mich, dass ich mich getraut hatte, dies aufzuschreiben, aber sicher w\u00fcrde mir \u2013 wenn ich nur lange genug nachdenken w\u00fcrde \u2013 noch etwas Wichtigeres einfallen. Aber hey, \u201aMehr B\u00fccher lesen\u2018 war doch schon einmal ein guter Anfang. Mir fiel ein, wie sehr ich Menschen immer beneidet habe, die viele B\u00fccher gelesen hatten. Gerne w\u00e4re ich auch so geworden, aber ich wusste Erstens nicht: Mit welchen B\u00fcchern sollte ich anfangen, wenn ich noch nichts kannte, und Zweitens: Woher sollte ich die gro\u00dfe Disziplin nehmen, auch B\u00fccher zu lesen, die auf den ersten Blick langweilig waren, aber doch wichtig als Einstiegslekt\u00fcre. Dies frustrierte mich ein Weilchen und ich begann mich auf den n\u00e4chsten Punkt zu konzentrieren.<\/p>\n<p>Was h\u00e4tte ich als N\u00e4chstes bereut, zu tun? Ich merkte, dass ich eigentlich so vieles w\u00fcsste, mir aber nichts einfiel. Nach einiger Zeit des \u00dcberlegens nahm der zweite Punkt \u00fcberraschend Gestalt an: Spontaner sein. Ich dachte, dass es sehr gut war, denn ich war es in meiner Familie gewohnt, dass Ideen, die eigentlich gut waren, immer wieder zerredet wurden. \u201eDas kann man doch nicht machen.\u201c \u201eWas ist, wenn etwas schiefgeht.\u201c \u201eMan braucht doch nicht alles.\u201c Das hat mich fr\u00fcher immer frustriert. Aber von alleine fand ich keinen Ausweg. Ich brachte es einfach nicht fertig, einmal etwas au\u00dferhalb meiner vorgefertigten Routine zu unternehmen. Und manchmal wusste ich gar nicht, was das sein sollte. Sicher wusste ich, dass das schwieriger war als gedacht. Damals hielt ich mich von kulturellen Veranstaltungen fern: \u201eF\u00fcr so etwas geben wir kein Geld aus\u201c, \u201eDaf\u00fcr haben wir keine Zeit\u201c. So hie\u00df es oft von meinen Eltern.<\/p>\n<p>F\u00fcr den n\u00e4chsten Punkt nahm ich mir wieder Zeit. Diesmal dauerte es etwas l\u00e4nger. Was hat mich fr\u00fcher am ungl\u00fccklichsten gemacht? Mir wurde klar, dass mich am ungl\u00fccklichsten die Abwesenheit von Freunden gemacht hatte. Aber zu dieser Zeit wusste ich nicht, wie ich dies am besten ausdr\u00fccken sollte. Nun dachte ich, dass ich das Brainstorming f\u00fcr heute sein lassen sollte.<\/p>\n<p>II.<\/p>\n<p>1.<br \/>\nWir befinden uns im Jahr 1998. Der Ich-Erz\u00e4hler ist noch Sch\u00fcler und zeigt Interesse an einer Mitsch\u00fclerin, die ihm nach jeder Klausur im Fach Musik ihre eigene L\u00f6sung als Musterklausur gibt, um die Fehler verbessern zu k\u00f6nnen. Nat\u00fcrlich zeigte der Ich-Erz\u00e4hler Interesse, wie bereits gesagt. Aber dieses Interesse ist noch zu sch\u00fcchtern. Er h\u00e4tte es nicht fertiggebracht, auch wenn er sie t\u00e4glich sah, ihr beispielsweise einen Liebesbrief zu schreiben und ihr diesen Brief unter die Bank zu legen. W\u00e4re ihm etwas eingefallen, was er in diesen Liebesbrief h\u00e4tte schreiben k\u00f6nnen? Ein paar Jahre sp\u00e4ter versuchte er f\u00fcr die Schublade einen solchen Brief, den er als Dreizehnj\u00e4hriger gerne geschrieben h\u00e4tte. Er begann so: \u201eLiebe C., wie Du sicher wei\u00dft, hast Du mir immer Deine Musikklausuren geliehen, und es gab auch sicher andere Momente im Schulleben, in denen ich Deine au\u00dferordentliche Freundlichkeit zu sch\u00e4tzen gelernt habe. Dies wollte ich Dir nur einmal schreiben und ich hoffe, dass Du mich ebenfalls als sympathisch wahrnimmst. \u00dcber einen weiteren Austausch mit Dir w\u00fcrde ich mich sehr freuen! Dein B.\u201c Leider habe ich einen solchen Brief nie geschrieben und C. wechselte sehr fr\u00fch die Schule. Bis heute habe ich keinen Kontakt zu ihr.<\/p>\n<p>2.<br \/>\nEs war schon im Studium, als ich diesen \u00fcberf\u00fcllten Sprachkurs besuchte. In der letzten Bank sa\u00df N. ganz alleine, und ich begann immer wieder heimlich, zu ihr hin\u00fcberzublicken. Sie gefiel mir sehr, auch wenn ich nicht viel von ihr wusste. In einer Stunde geschah es, dass sie sich ganz unvermittelt neben mich setzte und mir sogar Ihre E-Mail-Adresse gab. Ich war ganz baff und konnte die Situation nicht zuordnen. Wegen meiner Sch\u00fcchternheit kam es aber zu keinem weiteren Austausch. Auch f\u00fcr N. formulierte ich sp\u00e4ter ein E-Mail, das ich ihr gerne geschrieben h\u00e4tte: \u201eHallo N., ich fand es ganz toll, dass Du Dich neben mich gesetzt hast. Ich bin mir nicht ganz sicher, ob Du nur die Haus\u00fcbungen haben wolltest, oder ob ich Dir sympathisch bin ;-). Wenn Du Lust hast, k\u00f6nnen wir uns gerne einmal treffen. LG, B.\u201c Im Gegensatz zu C. war die E-Mail-Adresse von N. noch nach neun Jahren g\u00fcltig. Leider habe ich von ihr keine Antwort mehr erhalten.<\/p>\n<p>3.<br \/>\nUnd die vielen beil\u00e4ufigen Begegnungen. Als ich Studienkolleginnen traf, die mir sehr gefielen oder die sehr nett zu mir waren, aber es mir nicht gelang, Kontakt mit ihnen aufzubauen. Und im Nachhinein war das immer sehr schade f\u00fcr mich, dass sich nichts ergeben hat. Und wie bei C. und N. formulierte ich manchmal Briefe, die ich schreiben k\u00f6nnte. Aber das ist alles nun vergebens. Dennoch habe ich gelernt, achtsamer mit solchen Begegnungen umzugehen und mich mehr zu trauen. Auch sch\u00e4tze ich andere Menschen mehr als vorher.<\/p>\n<p>III.<\/p>\n<p>Zur\u00fcck zu meinem Brief: Den dritten Punkt lie\u00df ich aus und verstaute den Brief in einer Schublade. Nach einiger Zeit hatte ich sogar vergessen, dass ich ihn geschrieben hatte. Ich erinnerte mich aber wieder an den alten Mann, der mir sagte, das sei ja \u201ean und f\u00fcr sich nichts Ungew\u00f6hnliches\u201c. Was ich ihn wohl diesmal fragen sollte? Den ersten Schritt mit der Liste hatte ich ja gemacht und mir fiel doch ein, wie viel mir in meinem Leben entgangen ist. Ich habe mir auch eine zweite Liste mit meinen h\u00e4ufigsten Ausreden erstellt. \u201eDas wird doch nie etwas\u201c, \u201eDas kommt alles noch von allein\u201c, \u201eDu schaffst es nicht\u201c, die ich dem alten Herrn zeigen wollte. Aber zuerst war ich auf die erneute Begegnung mit dem Mann gespannt.<\/p>\n<p>IV.<\/p>\n<p>An einem Freitag traf ich ihn tats\u00e4chlich, zuerst hatte er mich gar nicht erkannt und dann nicht kennen wollen. \u201eAch so, haben wir uns wirklich schon einmal gesehen?\u201c, fragte er misstrauisch. \u201eIch denke doch. Und ich habe das letzte Gespr\u00e4ch sehr ernst genommen. Aber leider wei\u00df ich immer noch nicht, was Ihr Geheimrezept ist, dass Sie im Leben nichts bereuen. Ich habe mir sogar zwei Listen gemacht\u201c, sagte ich. Er erwiderte: \u201eDas ist doch f\u00fcrs Erste schon einmal ein guter Anfang. Und was hast du in die beiden Listen denn geschrieben?\u201c, fragte er. \u201eIn der ersten Liste steht, was ich am meisten bereue, und in der zweiten stehen meine h\u00e4ufigsten Ausreden.\u201c<\/p>\n<p>Er z\u00f6gerte einen Moment. Dann fuhr er fort: \u201eUnd wei\u00dft du schon, was du in deinem Leben \u00e4ndern m\u00f6chtest. Ich denke, dass du damit sofort anfangen musst, sonst hast du sp\u00e4ter keine Zeit mehr.\u201c Ich entgegnete, dass ich sofort in eine B\u00fccherei gehen werde und mit dem Lesen anfange und auch mein gro\u00dfes Z\u00f6gern beim Besuch kultureller Veranstaltungen einstellen m\u00f6chte. Zum dritten Punkt f\u00e4llt mir allerdings nichts mehr ein. \u201eWas war dein dritter Punkt?\u201c \u201eDie verpassten Gelegenheiten, Mitsch\u00fclerinnen oder Mitstudentinnen Briefe oder E-Mails zu schreiben.\u201c \u201eUnd was k\u00f6nntest du aus deinem Fehler lernen?\u201c \u201eDas wei\u00df ich nicht.\u201c Der alte Mann entgegnete mir: \u201eIch gebe dir mal einen Rat, aber nur einen kleinen, auf den Rest musst du leider selbst draufkommen: Wozu hat man denn das Internet erfunden?\u201c<\/p>\n<p>Dann nahm er aus seiner Tasche ein Smartphone und tippte eine App an. \u201eDiese App habe ich selbst programmiert. Sieh mir zu, was passiert, wenn ich sie \u00f6ffne!\u201c Gespannt sah ich ihm zu, und ehe ich genau realisieren konnte, was geschehen war, tat es einen lauten Schlag und der alte Herr explodierte. Vor lauter Qualm konnte ich zun\u00e4chst nichts sehen, aber dean nahm ich eine junge Frauenstimme wahr, die zu mir sagte: \u201eHallo B., es ist sch\u00f6n zu h\u00f6ren, dass du dich damals so sehr f\u00fcr mich interessiertest. Vielen Dank daf\u00fcr!\u201c Als sich der Qualm lichtete, merkte ich, dass es sich um C. handelte, die mich noch sch\u00fcchtern auf die Wange k\u00fcsste und dann von dannen schritt. In diesem Moment piepte mein Handy, und als ich nachschaute, sah ich, dass ich ein SMS von N. bekommen hatte, das ebenfalls sehr freundlich formuliert war. Vor meinem inneren Ohr h\u00f6rte ich noch einmal die Stimme das alten Mannes: \u201eAn und f\u00fcr sich nichts Ungew\u00f6hnliches.\u201c Dabei musste ich laut und herzhaft lachen.<\/p>\n<p>V.<\/p>\n<p>Wie die oder der geneigte Lesende es richtigerma\u00dfen schon bemerkt haben d\u00fcrfte: Diese Geschichte war nat\u00fcrlich von Anfang bis Ende erstunken und erlogen. Und am Anfang habe ich es doch noch ein bisschen glaubw\u00fcrdiger formuliert, um den Lesenden auf eine falsche F\u00e4hrte zu locken. Was ich aber dennoch mit der Liste ausdr\u00fccken wollte: Es ist nichts Schlechtes daran, sich seine Vers\u00e4umnisse und Ausreden noch einmal durch den Kopf gehen zu lassen. Und gelegentlich bietet sich doch noch die Chance auf Ver\u00e4nderung. Wenn sich diese Chance nicht zeigt, sollte man auf eine weitere warten, sich aber gut darauf vorbereiten, so widerspr\u00fcchlich es klingt. Es geschehen manchmal Wunder, auch wenn diese auf den ersten Blick nicht so spektakul\u00e4r aussehen wollen wie in der Geschichte, aber der Alltag kennt viele \u00dcberraschungen. Nicht umsonst sagt ein altes Sprichwort (sofern ich es mir nicht selbst ausgedacht habe), die erste Liebe sei doch immer die wahre Liebe &#8230;<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\">Michael Bauer<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\">www.verdichtet.at | Kategorie: <a title=\"spazierensehen\" href=\"http:\/\/www.verdichtet.at\/?page_id=418\">hardly secret diary<\/a> | Inventarnummer: 22099<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>I. Seit einiger Zeit wusste ich, dass ich, wenn ich etwas nicht erreichte, mir das Ziel schlechtredete und mich lieber mit etwas weniger zufriedengab. 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