{"id":12899,"date":"2021-06-30T15:59:54","date_gmt":"2021-06-30T15:59:54","guid":{"rendered":"http:\/\/www.verdichtet.at\/?p=12899"},"modified":"2021-07-11T14:31:52","modified_gmt":"2021-07-11T14:31:52","slug":"christian-otto-joseph-wolfgang-morgenstern-zum-150sten","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.verdichtet.at\/?p=12899","title":{"rendered":"Christian Otto Joseph Wolfgang Morgenstern zum 150sten"},"content":{"rendered":"<div class=\"pdfprnt-buttons pdfprnt-buttons-post pdfprnt-top-right\"><a href=\"http:\/\/www.verdichtet.at\/index.php?rest_route=wpv2posts12899&print=pdf\" class=\"pdfprnt-button pdfprnt-button-pdf\" target=\"_blank\"><\/a><a href=\"http:\/\/www.verdichtet.at\/index.php?rest_route=wpv2posts12899&print=print\" class=\"pdfprnt-button pdfprnt-button-print\" target=\"_blank\"><\/a><\/div><p><strong><em>Ein rechter K\u00fcnstler schildert nie, um zu gefallen, sondern um zu \u2013\u00a0zeigen.<\/em><\/strong><a href=\"#_edn1\" name=\"_ednref1\">[1]<\/a><\/p>\n<p><strong>Christian <\/strong>Otto Joseph Wolfgang<strong> Morgenstern zum 150sten Geburtstag am 6. Mai 2021 <\/strong><\/p>\n<p>1<\/p>\n<p>Ich gestehe es am besten gleich: Die Zeilen <em>Er geh\u00f6rt zu jenen K\u00e4uzen, die oft unvermittelt nackt <\/em>\/ <em>Ehrfurcht vor dem Sch\u00f6nen packt<\/em> packten mich als stimmige Charakterisierung meines Studentendaseins in der Kunstwissenschaft intensiv: nicht nur damals, sondern lange weiter wirkend mit dem Kauf der einschl\u00e4gigen Gedichte Morgensterns, die mich in ihrer Pr\u00e4gnanz seither nicht mehr verlie\u00dfen \u2013 und diese letztere soll hier im Fokus stehen. Der Aha-Effekt d\u00fcrfte um 1970 herum gewesen sein.<br \/>\nDas Datum ist insofern nicht ganz unwichtig, weil damals die kleinb\u00fcrgerlichen verwaltungsaffinen Vorstellungen, von Morgenstern vor einem Haufen von Jahrzehnten zuvor aufs Korn genommen, trotz aller Nachkriegswunderwelt beileibe nicht ausgestorben waren. Somit mag den heutigen jungen Erwachsenen ein spezifischer Kern der Poeme Morgensterns nicht mehr recht zug\u00e4nglich sein? Faszinieren, meine ich, k\u00f6nnten die heutigen Generationen immerhin gleichwohl die nonchalante Reimkunst und die (je nach Gusto des seinerzeitigen Bezugfelds entkleidete) aufm\u00fcpfige Diktion.<br \/>\nWomit sich die Frage stellte, was dann der Unterschied zu einem gut gelungenen Rap sei? Diese Anmerkungen vielleicht als eine Art Ehrenrettung meiner selbst? Nein, in mancher Beziehung bleibt Morgenstern zeitlos!<\/p>\n<p>Als Nicht-Germanisten (siehe oben) sind mir endemische Analysekategorien nicht gegeben, wenngleich mich die Aufgabe, k\u00fcnstlerische Sachverhalte in Worte zu fassen (noch einmal siehe oben) fast das ganze Leben begleite(te)n. Also, da ist zum einen die Melodie: <em>Ein Wiesel <\/em>\/<em> sa\u00df auf einem Kiesel \/ inmitten Bachgeriesel<\/em>, kaum ein \u00abklassisches\u00bb Versma\u00df aber kongenial zu den wenig inhaltsschwangeren Worten leicht pl\u00e4tschernd flie\u00dfend bis zum Abbruch als Z\u00e4sur <em>Wisst ihr weshalb <\/em>\/<em> das Mondkalb<\/em>, um dann in hiatus-beladenem Rhythmus halbwegs wiederaufgenommen zu werden <em>Das raffinier <\/em>\/<em> te Tier <\/em>\/<em> tat\u2019s um des Reimes willen<\/em>.<\/p>\n<p>Der an sich (im urspr\u00fcnglichen Sinn) bl\u00f6de Spruch \u00abReim, oder ich fress dich\u00bb passt somit ganz und gar nicht: Morgenstern beherrschte das Wortfinden perfekt. <em>Denn jedes (Wort) fordert, sobald es nur sichtbar wird, zur Produktion heraus<\/em> (1909). Sprache ist f\u00fcr ihn in welcher Form auch immer Material zum (helvetisch stilgerecht ausgedr\u00fcckt) Hintersinnen. Dabei lotet er die realit\u00e4tsbezogenen Verbindungen aus: <em>Ich habe oft bemerkt, da\u00df wir uns durch allzuvieles Symbolisieren die Sprache f\u00fcr die Wirklichkeit unt\u00fcchtig machen<\/em> (1896). Grammatikalisch wird es etwa beim <em>Werwolf<\/em>, dessen erste Silbe der Deklination anheimf\u00e4llt. Das Ge-dicht (!) avanciert zum Setzen markanter Punkte, die \u2013 und das macht wesentlich die Qualit\u00e4t aus \u2013 gleichsam unwiderruflich als Markierung platziert werden, damit kaum verr\u00fcckbar.<\/p>\n<p>Der Versuch eines Weglassens endete wie die ber\u00fchmte eine Dose im Dosenberg, die (zuunterst) herausgezogen den ganzen Aufbau zum Einsturz br\u00e4chte. Vielleicht stimmt das aber auch nicht so recht, denn Morgenstern wei\u00df stets den Beginn als perfekten Einstieg zu inszenieren und vor allem den Schluss als zusammenfassend illustrierenden Leitgedanken punktgenau zu platzieren, damit kernig hervorzuheben: <em>da\u00df ihm <\/em>(dem Huhn auf dem Bahnhofsvorplatz)<em> unsere Sympathie geh\u00f6rt <\/em>\/ <em>selbst an diesem Orte<\/em> \/ <em>wo es st\u00f6rt<\/em> und regelrecht unvergesslich zu machen (als Palmstr\u00f6ms ber\u00fchmt gewordenes Ergebnis der Ursachenforschung) <em>weil, so schlie\u00dft er messerscharf, <\/em>\/ <em>nicht sein kann, was nicht sein darf<\/em>. Somit gibt Morgenstern nicht einfach einen Endpunkt an, sondern bietet uns ein regelrechtes Finale, das nachebbt, echo-gleich, darin \u2013 und seine \u00absubkutane\u00bb Gr\u00f6\u00dfe begr\u00fcndend \u2013 meditativ.<\/p>\n<p>2<\/p>\n<p>Ich gestehe noch einmal, dieser Morgenstern ist mir in seinen Gedichten lebendig. Der philosophische, der zeichnende und malende, also letztlich zeitgebunden eben doch irgendwie \u00abb\u00fcrgerliche\u00bb Morgenstern wirkt da fast wie ein fremder Schatten. Vielleicht, weil ich ihn erst viel sp\u00e4ter wahrnahm. Fast musste ich mich zwingen, diesen Schemen als unbedingt zugeh\u00f6rig zu akzeptieren. Hierher geh\u00f6rt zum Verst\u00e4ndnis zwingend die Geschichte eines nur knapp 43-j\u00e4hrigen Lebens, das gepr\u00e4gt wird von der wohl von der Mutter weitergegebenen Tuberkulose. Diese bef\u00e4llt ihn in Krankheitssch\u00fcben und f\u00fchrt zu ausgedehnten \u00abReisen\u00bb von Kurort zu Kurort, nach Versuchen in Nord- und Mitteldeutschland ab 1905 in den bayerischen, Tiroler und Schweizer Alpen, darunter nach Davos (das er als Patient ganz kontr\u00e4r zu dem \u00abNurbesucher\u00bb Thomas Mann erlebt) und mehrfach und ausgedehnter in das nahegelegene Arosa: stets, ohne einen gesundheitlichen Durchbruch zu erringen.<\/p>\n<p>Aber bereits die sp\u00e4te Kindheits- und Jugendzeit kennt ein h\u00e4ufiges Aufbrechen, sieht ihn an wechselnden Orten, unter denen Breslau (beim Vater, dem Kunstprofessor, und im Studium der National\u00f6konomie) eine etwas l\u00e4ngere Phase abgibt, auf die ab 1894 Jahre in Berlin folgen. Wohl nicht zuletzt aufgrund einiger erster Arbeiten und kleinerer Ver\u00f6ffentlichungen wird er kurzzeitig Dramaturg, Mitarbeiter renommierter Zeitschriften und Lektor im Verlag Bruno Cassirers, wo er (den auf seine Weise h\u00f6chst eigenwilligen) Robert Walser betreut; 1905 erscheint Morgensterns bis heute bekanntestes Werk, die \u00abGalgenlieder\u00bb, die dem <em>Kinde im Menschen<\/em> und dessen <em>Bildnertrieb<\/em> gewidmet sind; 1910 folgt der \u00abPalmstr\u00f6m\u00bb.<\/p>\n<p>Morgenstern konnte den widrigen Bedingungen seiner weltlichen Existenz nicht entgehen, eine seiner Schlussfolgerungen lautet: <em>Der Mensch ist mein Fach und hier will ich bis zum \u00c4u\u00dfersten gehen<\/em> (1909). Im Mental-Geistigen bedeutet ein erster Bezugspunkt das Sich-Besch\u00e4ftigen mit Kierkegaard und, intensiv, mit Nietzsche. Darauf folgt ein anderthalb Jahre umfassendes Erforschen Norwegens, das er bereist, um sprachlich die richtige Grundlage f\u00fcr das \u00dcbersetzen mehrfacher Dramen Ibsens, Knut Hamsuns und der Werke des (Nobelpreistr\u00e4gers 1903) Bj\u00f8rnstjerne Bj\u00f8rnson zu gewinnen. W\u00e4hrenddessen Morgenstern, alles andere als nebenbei, des Landes Natur nachhaltig aufnimmt und, im Band \u00abSommer\u00bb (1900), in kurzgefassten sensibel wie pr\u00e4gnant darstellenden Texten beschreibt \u2013 mit der Schlussfolgerung im letzten der 68 Gedichte <em>Wie vieles ist denn Wort geworden<\/em> \/ <em>von all dem Gl\u00fcck, das mich durchdrang!<\/em> \/ <em>Von all den seligen Accorden<\/em> \/ <em>ach, nur ein schwacher, flacher Klang<\/em>.<\/p>\n<p>Eine dritte innere Entwicklung beginnt im Sich-Befassen mit dem Mittelalter; er \u00fcbertr\u00e4gt Verse von Walther von der Vogelweide, liest Meister Eckhart und nachfolgend Jakob B\u00f6hme; es entstehen die Sammlungen \u00abEinkehr\u00bb (1910) \u2013 darin etwa <em>O Leben, Leben, lass mich nicht allein!<\/em> \/ <em>Dies Herz hier ist bereit zu jeder Last<\/em> \u2013 und \u00abIch und Du\u00bb (1911) mit der Aufnahme strengerer Poetikformen, sprich Sonette und Ritornelle.<\/p>\n<p>Die Auseinandersetzung mit religi\u00f6s begr\u00fcndeter Weltanschauung, ja Mystik f\u00fchrt ihn zu Rudolf Steiner, der ihm als <em>gro\u00dfer spiritueller Forscher<\/em> (\u2026) <em>ganz dem Dienste der Wahrheit gewidmet<\/em> (1913) eine die Realit\u00e4t durchschreitende h\u00f6here Welt zu \u00f6ffnen scheint. Seinen Wandel legt Morgenstern nachdr\u00fccklich in der langen Sammlung \u00abWir fanden einen Pfad\u00bb (1914) nieder, er formuliert etwa <em>Denn zu fragen ist<\/em> \/ <em>nach den stillen Dingen,<\/em> \/ <em>und zu wagen ist,<\/em> \/ <em>will man Licht erringen<\/em>.<br \/>\nDie Beziehung f\u00fchrt zur Mitgliedschaft in der \u00abTheosophischen Gesellschaft\u00bb und zugleich zu einer pers\u00f6nlichen Freundschaft bis dahin, dass Steiner Morgensterns Aschenurne im Anthroposophischen Zentrum des \u00abGoetheanums\u00bb in der Nordostschweiz beisetzt.<\/p>\n<p>Der nicht aufh\u00f6ren wollende Wechsel von Ort zu Ort bringt \u2013 obwohl im Tiefsten nicht gewollt: <em>Die Sehnsucht meines Lebens ist eine oft \u00fcberm\u00e4chtige Sehnsucht nach praktischem Schaffen im Gro\u00dfen<\/em> (1897) \u2013 kaum von ungef\u00e4hr die stete, best\u00e4ndige, perfektionierte Kurzform der Gedanken\u00e4u\u00dferungen mit sich.<br \/>\n\u00abStufen. Eine Entwickelung in Aphorismen und Tagebuch-Notizen\u00bb betitelt seine Witwe Margarete geb. Gosebruch 1918 die posthume Herausgabe des von ihrem Gatten verstreut Aufgeschriebenen mit dem Hinweis auf das <em>Material f\u00fcr einen autobiographisch gedachten Roman<\/em>; ein Germanist mag in den Texten auch andere formale Formate finden. Die Sammlung besticht in der Intensit\u00e4t der in knappe Zeilen gebrachten \u00dcberlegungen, die wie die Gedichte die verschiedenen (sich auch widersprechenden) Stimmungen, die konstruktiven Kritikans\u00e4tze und die konzentrierten \u00dcberlegungen zu einem sich evolutiv entwickelnden eigenen Weltbild widerspiegeln.<\/p>\n<p>3<\/p>\n<p>Ich gestehe, noch wei\u00df ich einiges auswendig zu rezitieren, wobei mir \u00abPalmstr\u00f6m\u00bb mit seinen subversiv nachdenklichen Passagen (<em>Und er kommt zu dem Ergebnis<\/em> \/ <em>nur ein Traum war das Erlebnis<\/em>; oder: <em>Kein F\u00fchlender wird ihn verdammen \/ wenn er ungeschneuzt entschreitet<\/em>) einen schwer zu \u00fcberbietenden H\u00f6hepunkt bedeutet. Zumal die genial auf den Punkt gebrachten Zeilen bleiben definitiv haften, wenn sie, wie ebenfalls in vielen anderen Gedichten, als ein geniales Einstimmen wirken <em>Die M\u00f6wen sehen alle aus \/ als ob sie Emma hie\u00dfen<\/em>, oder sogar, wenn sie absonderlich scheinen, wie im \u00abGebet\u00bb: <em>Die Rehlein beten zur Nacht, \/ hab acht!\u00a0<\/em>\/ <em>Sie falten die kleinen Zehlein, <\/em>\/ <em>die Rehlein<\/em>, da bleibt zwingend nachhallend das Laut-Malerische bestehen. Das Stichwort ist grundlegend: <em>Ich bin Maler bis in den letzten Blutstropfen hinein. \u2013 Und das will heraus ins Reich des Wortes<\/em> (1894, Brief an Marie Goettling vom 2. Juni).<\/p>\n<p>Darin gr\u00fcndet der andere Teil des Erbes, nunmehr seines Gro\u00dfvaters (bis hin zum Vornamen), der als ein wichtiger Vertreter einer realistischen Landschaftsmalerei gelten darf. Auch der andere Gro\u00dfvater m\u00fctterlicherseits (Schertel) und sein Vater oblagen vollberuflich dieser Kunstsparte. Die Konsequenz f\u00fcr den J\u00fcngsten liegt zum einen allgemein im <em>Bildnertrieb<\/em>, zum anderen ganz konkret im niemals aufgegebenen sensibel-feinen Beobachten, das ihm \u2013 siehe oben zu den Aphorismen \u2013 die in ihrer Vielschichtigkeit dichte F\u00fclle des menschlichen (Da-)Seins erschlie\u00dft. <em>Mein Hauptorgan ist das Auge. Alles geht bei mir durch das Auge ein<\/em> (1909), es gebiert in breiter F\u00fclle kaum von anderen nachahmensf\u00e4hige Ein-Sichten<em> Es war einmal ein Lattenzaun, <\/em>\/<em> mit Zwischenraum, hindurchzuschaun<\/em>.<br \/>\nKeine Kunst ohne die Diskussion von \u00c4sthetik, Morgenstern kommt dezidiert zur Ansicht <em>Sch\u00f6nheit ist empfundener Rhythmus. Rhythmus der Wellen, durch die uns alles Au\u00dfen vermittelt wird<\/em>.<br \/>\nDie innere Gr\u00f6\u00dfe des Menschen Morgenstern offenbart sich in der anschlie\u00dfenden Fortsetzung <em>Oder auch:<\/em> <em>Sch\u00f6n ist eigentlich alles, was man mit Liebe betrachtet. Je mehr jemand die Welt liebt, desto sch\u00f6ner wird er sie finden<\/em>. In dieser das ganze Leben umfassenden Haltung, in diesem dezidierten Habitus liegt denn letztlich auch der Sprachwitz des j\u00fcngeren Morgenstern, der die ihm in der Besichtigung der Realit\u00e4t den notwendig erscheinenden Wechsel in den Perspektiven als (w\u00f6rtlich) Durchblicke durch das Gesehene und Erlebte generiert, mit begr\u00fcndet \u2013 womit sich der Kreis schlie\u00dft.<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref1\" name=\"_edn1\">[1]<\/a> <em>Die Zitate, wenn nicht den Gedichten entnommen, stammen mit einer angegebenen Ausnahme aus dem Band \u00abStufen\u00bb 1918.<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: right;\">Martin Stankowski<br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.stankowski.info\" target=\"_blank\">www.stankowski.info<\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: right;\">www.verdichtet.at | Kategorie: <a href=\"http:\/\/www.verdichtet.at\/?page_id=5678\">about<\/a> | Inventarnummer: 21086<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein rechter K\u00fcnstler schildert nie, um zu gefallen, sondern um zu \u2013\u00a0zeigen.[1] Christian Otto Joseph Wolfgang Morgenstern zum 150sten Geburtstag am 6. 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