{"id":10788,"date":"2020-02-07T08:42:15","date_gmt":"2020-02-07T08:42:15","guid":{"rendered":"http:\/\/www.verdichtet.at\/?p=10788"},"modified":"2020-02-09T08:56:33","modified_gmt":"2020-02-09T08:56:33","slug":"das-ist-ein-weites-feld","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.verdichtet.at\/?p=10788","title":{"rendered":"Das ist ein weites Feld. Theodor Fontane zum 200. Geburtstag am 30. Dezember 2019"},"content":{"rendered":"<div class=\"pdfprnt-buttons pdfprnt-buttons-post pdfprnt-top-right\"><a href=\"http:\/\/www.verdichtet.at\/index.php?rest_route=wpv2posts10788&print=pdf\" class=\"pdfprnt-button pdfprnt-button-pdf\" target=\"_blank\"><\/a><a href=\"http:\/\/www.verdichtet.at\/index.php?rest_route=wpv2posts10788&print=print\" class=\"pdfprnt-button pdfprnt-button-print\" target=\"_blank\"><\/a><\/div><p><em>Das ist ein weites Feld.<a href=\"#_edn1\" name=\"_ednref1\"><sup><strong>[1]<\/strong><\/sup><\/a><\/em><\/p>\n<p>Auf den Feuilletonseiten gro\u00dfer Zeitungen, als gedruckte Publikationen, in den Fernseh-Angeboten mehren sich zwischenzeitlich \u00dcbersichten, Zeugnisse und Interpretationen Fontanescher Werke. Zumindest fr\u00fchere Schulzeiten (wie die des Schreibenden) pr\u00e4gte die Pflichtlekt\u00fcre einzelner Gedichte und ausgew\u00e4hlter Romane, etwa \u00abDie Br\u00fcck\u2019 am Tay\u00bb einerseits oder \u00abEffi Briest\u00bb andererseits. F\u00fcr Fontane jedoch gilt mehr noch als f\u00fcr viele andere: Ein Ausschnitt, so gro\u00df er sein mag, wird diesem Mann nicht gerecht. Sein immenses Werk stellt daf\u00fcr nur einen Teilgrund. Sein Werk ist unl\u00f6sbar verbunden mit seinem Leben, mit seiner pers\u00f6nlichen Entwicklung ebenso wie mit seinem Umfeld. Dies beschrieb er nicht nur in Erinnerungen in Mitteilungen zu seinen Kinderjahren und namentlich in dem im Alter entstandenen \u00abVon Zwanzig bis Drei\u00dfig\u00bb sogar selbst; nahezu un\u00fcberblickbar erscheint seine inhaltlich und sprachlich reiche Korrespondenz. Auch wenn den meisten unbekannt, es sei denn in aus ihr (wie aus Romanen) als Aphorismen gebotenen Einzels\u00e4tzen (wie <em>Die Dinge beobachten gilt mir beinah mehr, als sie zu besitzen<\/em><a href=\"#_edn2\" name=\"_ednref2\">[2]<\/a>), ist sie doch integraler Teil des gro\u00dfen, gro\u00dfartigen Opus \u2013 und allein durch sie w\u00e4re Fontane bereits ein bedeutender Schriftsteller. Sein Ganzes zu begreifen d\u00fcrfte immer ein Versuch bleiben, der sich aber unbedingt lohnt.<\/p>\n<p>Die Anf\u00e4nge sehen recht bescheiden aus: In dritter Generation einer in das reformierte Preu\u00dfen ausgewanderten Hugenottenfamilie ist ihm der Beruf seines Vaters vorgegeben: Er wird ebenfalls Apotheker, wenngleich seine finanziellen Verh\u00e4ltnisse niemals ausreichen werden, ein eigenes Gesch\u00e4ft zu erwerben. Phasen der Akzeptanz wechseln mit Strecken beruflichen Zweifels, f\u00fcr den Au\u00dfenstehenden sichtbar in seinen bereits fr\u00fch verfassten Gedichten. Auf Umwegen erreicht er, nach Aufenthalten an verschiedenen Orten, bereits mit 24 Jahren in Berlin die Mitgliedschaft im \u00abTunnel \u00fcber der Spree\u00bb genannten Literaturklub gebildeter Autodidakten ganz unterschiedlicher sozialer Niveaus. Eine eigene Stellung schafft er sich mit Balladen von einer von ihm immer mehr vervollkommneten (kunstvollen) Schlichtheit des Ausdrucks, die speziell zu packen vermag. Vorbild ist England, dessen Kultur, die f\u00fcr ihn nicht vom Alltag zu trennen ist, er sich bei zweimaligen vielmonatigen Aufenthalten in London als eine Art preu\u00dfischer Korrespondent intensiv widmet.<\/p>\n<p>Auf einer Schottland-Reise wird er sich bewusst, wie stark Landschaftliches von Geschichte gepr\u00e4gt ist, eine Erkenntnis, die zum Ausl\u00f6ser wird, nun auch die Mark Brandenburg um Berlin zu erfassen: Die \u00abWanderungen\u00bb werden zu einer vielverzweigten, meist in seiner Freizeit unternommenen Erforschung und Notationsarbeit, die ihn \u00fcber Jahrzehnte besch\u00e4ftigen und in vielen B\u00e4nden ihren Ertrag finden wird; sie entwickeln sich naturgem\u00e4\u00df in ihrer Schreibweise, bleiben jedoch allesamt gepr\u00e4gt von einer Mischung aus m\u00f6glichst genauer Feldforschung, einer klaren thematischen Struktur und einer angenehmen Lesbarkeit. \u2026 <em>nur gr\u00fcne Fl\u00e4che (\u2026); mal auch ein Kahn, der \u00fcber diesen oder jenen Arm der Oder hingleitet, dann und wann ein mit Heu beladenes Fuhrwerk oder ein Ziegeldach, dessen helles Rot wie ein Lichtpunkt auf dem Bilde steht<\/em>.<a href=\"#_edn3\" name=\"_ednref3\">[3]<\/a><\/p>\n<p>Genau diese Methodik aus sachlicher Pr\u00e4zision und guter sprachlicher Nachvollziehbarkeit legt er einer Art Parallele im Reporterdasein zugrunde: Sie erw\u00e4chst ihm aus der gleichfalls langwierigen Berichterstattung \u00fcber die Kriege 1864, 1866 und 1870\/71, die er jedoch nicht w\u00e4hrend der Kampfhandlungen, sondern durch Sammlung von Zeugnissen und nachtr\u00e4glichen Besichtigungen vor Ort \u2013 <em>Das B\u00fcchermachen aus B\u00fcchern ist nicht meine Sache<\/em><a href=\"#_edn4\" name=\"_ednref4\">[4]<\/a> \u2013 nachvollzieht. Nunmehr h\u00e4lt er als Neuerung fest: (Meine) <em>Kriegsb\u00fccher sind etwas anderes:<\/em> <em>Gruppierung des Stoffs im Ganzen wie im Einzelnen<\/em>; <em>\u00dcbersicht und Klarheit<\/em>; und, ma\u00dfgeblich pr\u00e4gend f\u00fcr das folgende belletristische Werk, <em>lebensvolle Darstellung und F\u00fclle der Details<\/em><a href=\"#_edn5\" name=\"_ednref5\">[5]<\/a>.<\/p>\n<p>Selbst daraus erw\u00e4chst zwar neuerlich kein finanzieller Erfolg, aber er wird \u2013 nicht zuletzt auch durch die Kunde seiner Wochen als franz\u00f6sischer Gefangener \u2013 bekannter bis hin zum Antritt einer zweiten beamteten Stellung. Wie in den besten (seiner) Novellen folgt der b\u00fchnengerechte Wendepunkt: Er k\u00fcndigt als immerhin Mittf\u00fcnfziger nach wenigen Monaten, weil er einsieht, wie sehr seine menschlichen Qualit\u00e4ten und seine beruflichen F\u00e4higkeiten unter den letztlich eingebildet-bornierten Umst\u00e4nden leiden m\u00fcssen. Zumal seit einiger Zeit schon gilt, <em>uns vor Erniedrigung und Unw\u00fcrdigkeit zu bewahren. Und nur darauf kommt es schlie\u00dflich an. Independenz \u00fcber alles. Alles andere ist zuletzt nur Larifari<\/em>.<a href=\"#_edn6\" name=\"_ednref6\">[6]<\/a><\/p>\n<p>Die Dramatik gilt nicht nur innerlich, sie hat, trotz, wie er vorrechnet, bleibender Ersparnisse f\u00fcr ein Jahr, erhebliche existentielle Auswirkungen auf die sechsk\u00f6pfige Familie. Nur langsam f\u00e4ngt sich etwa seine Frau und l\u00e4sst nach und nach die schweren Sorgen hinter sich. Dahinter d\u00fcrfte kaum der vielfach von Fontane bekundete Entschluss gestanden sein, in Zukunft nur noch als Schriftsteller t\u00e4tig zu sein, sondern vielmehr die von ihm akzeptierte praktische Konsequenz: <em>Courage ist gut, aber Ausdauer ist besser<\/em><a href=\"#_edn7\" name=\"_ednref7\">[7]<\/a>, konkret: hoher Flei\u00df, <em>um des lieben Brotes halber am Trapez weiterzuturnen<\/em><a href=\"#_edn8\" name=\"_ednref8\">[8]<\/a>, was hie\u00df im Beendigen der begonnenen \u00abSerienwerke\u00bb inklusive verdichtetem Schriftverkehr mit Verlegern, Publizisten, Redaktionen von Zeitschriften und Wochenbl\u00e4ttern, unerm\u00fcdliche Theaterkritiken f\u00fcr die \u00abVossische Zeitung\u00bb (die \u00fcber 19 Jahre anhalten), manchmal sogar umfangreichere Gelegenheits- oder Auftragsarbeiten wie Rezensionen und Essays. Und es folgen ab seinem sechzigsten Altersjahr die vielen Romane und Novellen in dichtester Folge.<\/p>\n<p>Die Familie darbt nicht, verbleibt in der eher bescheidenen Wohnung mit Hausm\u00e4dchen, die Kinder schlie\u00dfen jedes eine respektable Ausbildung ab, das Ehepaar verbringt Teile des Sommers auf dem Land (im Harz, Erzgebirge, in Schlesien oder Mecklenburg), sp\u00e4ter in Bad Kissingen. Man lebt aber ebenso wenig auf gro\u00dfem Fu\u00df, muss sich finanziell stets nach der Decke strecken, was auch hei\u00dft, sich st\u00e4rker aus dem gesellschaftlichen Leben zur\u00fcckzuziehen. Die \u00e4u\u00dfere Schlichtheit verinnerlicht Fontane und schreibt in dieser Anfangszeit: \u2026 <em>da\u00df ich an meinem Schreibtisch auf die Dauer am besten und am gl\u00fccklichsten sitze. Einfache Lebensverh\u00e4ltnisse sind allem andern vorzuziehen; der Geist ist dabei am freiesten<\/em>.<a href=\"#_edn9\" name=\"_ednref9\">[9]<\/a><\/p>\n<p>Die Umst\u00e4nde bringen \u00fcberdies mit sich, dass die Familie ein R\u00fcckzugsort wird, in oder vielleicht besser aus dem heraus sich differenziert das gesamte sich Blick und Denken darbietende Geschehen kommentieren l\u00e4sst. \u00abBevorzugt\u00bb wird dabei eindeutig die Gattin in einem oft spannungsreichen aber immer ebenb\u00fcrtigen Austausch, schriftlich fixiert in den oft durchaus l\u00e4ngeren Trennungsphasen der Gatten. Emilie, aus vergleichbaren Verh\u00e4ltnissen stammend, akzeptiert zum einen das Patriarchalische mit den daraus folgenden umfassenden Diensten von Kinderaufzucht bis Haushaltsvorstandschaft, ist aber andererseits bis hin zu den <em>Secretair-Diensten <\/em>(\u2026) <em>t\u00e4glich<\/em><a href=\"#_edn10\" name=\"_ednref10\">[10]<\/a> \u2013 sprich den Abschriften aller komplexen Manuskripte und insbesondere dem Reinschreiben kaum endender Korrekturarbeiten des Perfektion anstrebenden Autors \u2013 oder gelegentlicher gesellschaftlicher Besuche eng eingebunden in die literarische Entwicklung der Zeit und insbesondere das schriftstellerische Vorankommen ihres Mannes.<\/p>\n<p>Zumindest indirekt vermag man sich den Briefen Fontanes entnehmen, wie sehr Emilie in ihre Kommentierungen eingehend B\u00fccher Dritter einschloss und in den Bewertungen der Werke des Gatten wie wohl auch in privaten Dingen oft kein Blatt vor den Mund nahm \u2013 wobei der so Beanstandete wusste, wie sehr er dies als Quell vieler Anregungen brauchte. Eine \u00e4hnliche \u00abfachlich\u00bb vertraute Stellung d\u00fcrfte nur noch die Tochter Martha, genannt Mete, gewonnen haben. Mit ihr er\u00f6rtert er ebenfalls Detailfragen (wie etwa, wie die Menschen in den Texten sprechen sollten<a href=\"#_edn11\" name=\"_ednref11\">[11]<\/a>) und Fragen der Literatur als Kunstsparte. Wesentliches des in den Briefen zur Arbeit Erw\u00e4hnten \u2013 Basis bleibt <em>Das Menschlichste, was wir haben, ist doch die <\/em><a href=\"http:\/\/de.wikiquote.org\/wiki\/Sprache\"><em>Sprache<\/em><\/a><a href=\"#_edn12\" name=\"_ednref12\">[12]<\/a> -\u2013 findet sein kreatives Echo in den publizierten Werken, w\u00e4hrend die politische und nicht zuletzt die \u00abWelt der Texte\u00bb einen reichen Widerhall im Dialog nicht zuletzt mit den \u00abau\u00dfenstehenden\u00bb Briefpartnern erh\u00e4lt.<\/p>\n<p>Selbst als die letzten Jahre des 80-J\u00e4hrigen eine Art Durchbruch auf nationalem, ja internationalem Niveau bedeuten, bleibt er der h\u00f6chst skeptische, das zutiefst Humane im Geschehen freilegende Geist und wird je \u00e4lter je offener f\u00fcr neue Entwicklungen. Bei aller sezierenden pointierten Treffsicherheit, nicht zuletzt in seiner nach wie vor faszinierend reichen Ausdrucksweise, fehlen unbeugsam harte Urteile weitgehend, sondern sein Beobachterstatus erlaubt nur eine letztlich gro\u00dfz\u00fcgige Haltung dem Leben gegen\u00fcber. Dies gebot wom\u00f6glich seine gesundheitliche Labilit\u00e4t, die sich aus steter nervlicher Anspannung mit depressiven Anwandlungen speiste \u2013 und somit ein weiteres, auch aus vielen anderen Biografien bekanntes Schlaglicht auf das \u00abK\u00fcnstlerleben\u00bb eines wachen, sensiblen, sch\u00f6pferischen Menschen wirft: der hier stark unter der jahrzehntelangen <em>Nichtachtung<\/em> litt und doch zugleich im grundehrlichen Wissen um seine schriftstellerische Qualit\u00e4t ein gleichsam nicht endendes bedeutendes Werk schuf, das erst mit Fontanes Tod im Alter von 88 Jahren sein nat\u00fcrliches Ende fand.<\/p>\n<p>Kurz zuvor beendete er in erstaunlicher, bewundernswerter Geistesfrische (dokumentiert von Gespr\u00e4chspartnern) <em>voller Entw\u00fcrfe, mit regstem Interesse f\u00fcr alles und jedes<\/em><a href=\"#_edn13\" name=\"_ednref13\">[13]<\/a> einen nunmehr letzten umfangreichen Roman, \u00abDer Stechlin\u00bb. In ihm geschieht fast nichts an Aktion, es wechseln differenzierte Beobachtungen der r\u00e4umlichen Umgebung und Dialoge einiger als Exponenten gew\u00e4hlter Personen. Und doch wird\u2019s beim Lesen niemals langweilig, denn mit geistvollem Gesp\u00fcr, mit feiner Nuancierung und verst\u00e4ndnisvoller Milde malt Fontane ein vielf\u00e4ltiges, sublim angelegtes Tableau seiner Jetztzeit der sp\u00e4ten 1890er Jahre in der preu\u00dfischen Gesellschaft \u2026 und zieht zugleich eine noch heute h\u00f6chst beeindruckende, ja wunderbare Summe seiner eigenen Lebenserfahrungen.<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref1\" name=\"_edn1\">[1]<\/a> vor allem bekannt aus Effi Briest 1895, Kapitel 22 und 36<br \/>\n<a href=\"#_ednref2\" name=\"_edn2\">[2]<\/a> an die Tochter Martha (Mete) 4.8.1883<br \/>\n<a href=\"#_ednref3\" name=\"_edn3\">[3]<\/a> aus \u00abDas Oderland\u00bb 1863, Blick von Freienwalde<br \/>\n<a href=\"#_ednref4\" name=\"_edn4\">[4]<\/a> an die Gattin Emilie 12.4.1871<br \/>\n<a href=\"#_ednref5\" name=\"_edn5\">[5]<\/a> an Otto Baumann 3.9.1872<br \/>\n<a href=\"#_ednref6\" name=\"_edn6\">[6]<\/a> an Emilie 28.5.1875<br \/>\n<a href=\"#_ednref7\" name=\"_edn7\">[7]<\/a> aus \u00abDer Stechlin\u00bb 1898, 4. Kapitel<br \/>\n<a href=\"#_ednref8\" name=\"_edn8\">[8]<\/a> an den Sohn Theodor 18.10.1886<br \/>\n<a href=\"#_ednref9\" name=\"_edn9\">[9]<\/a> an Martha 21.9.1878<br \/>\n<a href=\"#_ednref10\" name=\"_edn10\">[10]<\/a> so in einem Brief an Mathilde von Rohr 26.4.1874<br \/>\n<a href=\"#_ednref11\" name=\"_edn11\">[11]<\/a> Brief vom 24.8.1882<br \/>\n<a href=\"#_ednref12\" name=\"_edn12\">[12]<\/a> aus \u201eUnwiederbringlich\u201c 1891, 13. Kapitel<br \/>\n<a href=\"#_ednref13\" name=\"_edn13\">[13]<\/a> so Paul Schlenther Mitte Sept. 1898 anl\u00e4sslich der Verlobung Marthas (nach O. Drude, Fontane. Ein Leben in Briefen, insel tb 540 Frankfurt\/Main 1981, S. 480)<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\">Martin Stankowski<br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.stankowski.info\" target=\"_blank\">www.stankowski.info<\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: right;\">www.verdichtet.at | Kategorie: <a href=\"http:\/\/www.verdichtet.at\/?page_id=5678\">about<\/a> | Inventarnummer: 20017<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das ist ein weites Feld.[1] Auf den Feuilletonseiten gro\u00dfer Zeitungen, als gedruckte Publikationen, in den Fernseh-Angeboten mehren sich zwischenzeitlich \u00dcbersichten, Zeugnisse und Interpretationen Fontanescher Werke. Zumindest fr\u00fchere Schulzeiten (wie die des Schreibenden) pr\u00e4gte die Pflichtlekt\u00fcre einzelner Gedichte und ausgew\u00e4hlter Romane, etwa \u00abDie Br\u00fcck\u2019 am Tay\u00bb einerseits oder \u00abEffi Briest\u00bb andererseits. 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