{"id":10226,"date":"2019-09-28T07:46:16","date_gmt":"2019-09-28T07:46:16","guid":{"rendered":"http:\/\/www.verdichtet.at\/?p=10226"},"modified":"2019-10-05T09:08:59","modified_gmt":"2019-10-05T09:08:59","slug":"logbuch-der-pinta","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.verdichtet.at\/?p=10226","title":{"rendered":"Logbuch der Pinta"},"content":{"rendered":"<div class=\"pdfprnt-buttons pdfprnt-buttons-post pdfprnt-top-right\"><a href=\"http:\/\/www.verdichtet.at\/index.php?rest_route=wpv2posts10226&print=pdf\" class=\"pdfprnt-button pdfprnt-button-pdf\" target=\"_blank\"><\/a><a href=\"http:\/\/www.verdichtet.at\/index.php?rest_route=wpv2posts10226&print=print\" class=\"pdfprnt-button pdfprnt-button-print\" target=\"_blank\"><\/a><\/div><p><em>24. September 1492:<\/em><\/p>\n<p>Noch immer kein Flaggschiff in Sicht. Seit Wochen durchqueren wir als Teil der Armada den Atlantik. Die Ni\u00f1a, navigiert von meinem Bruder, ist stets an unserer Seite. Meine Karavelle ist das schnellste der Schiffe. Als wir am Donnerstag, den 6. September von der Insel Gomera aus in See stachen, gab es noch eine heftige Debatte mit dem Flottenf\u00fchrer. Er hat mich zu \u00fcberreden versucht, der Mannschaft stets viel weniger Seemeilen bekannt zu geben, als wir tats\u00e4chlich segelten, damit die Besatzung nicht den Mut verlieren w\u00fcrde, falls die Reise zu lange dauern sollte. Darauf wollte ich jedoch nicht eingehen. Die Santa Maria mit Flottenkommandant Don Crist\u00f3bal ward seither nicht mehr gesehen.<br \/>\nT\u00e4glich finden wir auf unserer Reise nun Hinweise auf Land. Gestern, gegen zehn Uhr morgens, lie\u00df sich ein Pelikan auf den Hauptmast nieder. Diese V\u00f6gel pflegen sich nie mehr als 80 Seemeilen vom Lande zu entfernen. Vielleicht haben wir Indien bald erreicht.<\/p>\n<p>Mein erster Offizier macht sich seine Gedanken wegen der Santa Maria.<br \/>\n\u201eWas meinst du, Martin, wollte der Kapit\u00e4n uns abh\u00e4ngen? Hat er bewusst eine andere, schnellere Route gew\u00e4hlt und uns eine alte Seekarte \u00fcberlassen?\u201c<br \/>\n\u201eWarum sollte er das tun?\u201c, frage ich etwas zweifelnd.<br \/>\n\u201eDu hast die Rede des Herrscherpaares vor unserer Abfahrt geh\u00f6rt? Die Auszahlung eines lebensl\u00e4nglichen Ruhegehaltes von 10 000 Maravedis an denjenigen, der zuerst Land entdeckt.\u201c<br \/>\nIch gehe nicht n\u00e4her auf diese Gedanken ein und mache mich ans Navigieren. Wei\u00df der Himmel, was Don Crist\u00f3bal ausheckt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em>28. September 1492:<\/em><\/p>\n<p>Endlich kreuzen wir mit der Santa Maria. Wir fahren mit Kurs West-zu-Nord und haben eine unstete Brise, kommen nicht vorw\u00e4rts. Ich lasse mich heute mit einem Boot zur Santa Maria bringen. Kapit\u00e4n Crist\u00f3bal erwartet mich bereits. Er hat ein argw\u00f6hnisches Grinsen aufgesetzt, als ich sein Schiff betrete.<br \/>\n\u201eMein lieber Martin! Na, wo warst du denn?\u201c, begr\u00fc\u00dft er mich. \u201eDas frage ich dich, wenn es erlaubt ist\u201c, entgegne ich und erweise mit einer h\u00f6flichen, aber sehr kurzen Verbeugung meine Wertsch\u00e4tzung. Mein Bruder Vicente von der Ni\u00f1a steht bereits an seiner Seite und fragt:<br \/>\n\u201eK\u00f6nnten wir die Seekarten vergleichen, Don Crist\u00f3bal? Vielleicht kl\u00e4rt sich dann alles auf.\u201c<br \/>\n\u201eMeine gesch\u00e4tzten Kapit\u00e4ne, wir vergleichen gar nichts. Wir segeln alle weiter in der Hoffnung, endlich Land zu sehen. Und seid euch gewiss \u2013 die Santa Maria wird als Flaggschiff die Aufgabe erf\u00fcllen! Von diesem Schiff aus wird auch Land entdeckt! Haben wir uns verstanden?\u201c Mit einer winkenden Geste gibt er uns zu erkennen, dass die Besprechung nun vorbei ist. Ich bin etwas verwirrt, um ehrlich zu sein.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em>1. Oktober 1492:<\/em><\/p>\n<p>Wir sichten viel gr\u00fcnes Gras, es handelt sich um Gras, das in salzarmen Buchten w\u00e4chst oder in Flussn\u00e4he, jedoch nicht am Meer. Auf die Pinta kam aus West-Nordwest wieder ein Pelikan angeflogen und setzte seinen Flug nach S\u00fcdosten fort, woraus man entnehmen kann, dass er von in westnordwestlicher Richtung gelegenem Lande abgeflogen sein muss.<br \/>\nDie letzten Tage \u00fcber herrschte Windstille, das Meer ist spiegelglatt, wie ein ruhiger Strom und die Luft weich und mild. Nun kommt aber endlich Wind auf, diesen habe ich unbedingt n\u00f6tig gehabt, muss ich doch meine Mannschaft stets zur Weiterfahrt antreiben, da sie der Ansicht ist, dass in diesen Gew\u00e4ssern keine Winde gehen, die geeignet w\u00e4ren, die Schiffe nach Spanien zur\u00fcckzubringen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em>10. Oktober 1492:<\/em><\/p>\n<p>Es ist ein Wunder geschehen! Bei Sonnenuntergang sehe ich vom Heck meiner Karavelle endlich Land! Ich rufe Don Crist\u00f3bal auf der Santa Maria zu, er m\u00f6ge mir die versprochene Belohnung zukommen lassen. Zuerst will er mir nicht glauben, aber als auch die Mannschaft der Ni\u00f1a meine Wahrnehmung best\u00e4tigt, wirft sich der Flottenf\u00fchrer auf die Knie, um Gott Dank zu sagen, meine Mannschaft betet zur gleichen Zeit das \u201eGloria in excelsis Deo\u201c. Die drei\u00dfig Leute der Ni\u00f1a klettern sodann auf die Masten und Wanten und behaupten samt und sonders, Land vor sich zu sehen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em>11. Oktober 1492:<\/em><\/p>\n<p>Bei Sonnenaufgang hissen wir die Flagge am Gro\u00dfmasttop und feuern eine Bombarde als Signal ab, dass Land in Sicht gekommen sei. Der Flottenkommandant ordnet an, dass die drei Schiffe Seite an Seite fahren sollen. Weiters kommt die Anordnung, die westliche Kursrichtung aufzugeben und Kurs auf West-S\u00fcdwest zu nehmen, was ich nicht verstehen kann.<br \/>\nDa meine Karavelle schneller ist und ich das Seite-an-Seite-fahren nicht halten kann, kommen wir zuerst n\u00e4he Landes.<br \/>\nDie ganze Besatzung der Armada singt laut und voller Ehrfurcht das \u201eSalve Regina\u201c. Wir holen alle Segel ein und fahren mit nur einem Gro\u00dfsegel. Dann legen wir bei und fahren mit Booten zu einer Insel, die in der Indianersprache \u201eGuanahan\u00ed\u201c hei\u00dft.<br \/>\nWir gehen an Land und erblicken in der Ferne nackte Eingeborene. Don Crist\u00f3bal Col\u00f3n entfaltet die k\u00f6nigliche Flagge und ruft:<br \/>\n\u201eIm Namen des K\u00f6nigs und der K\u00f6nigin \u2013 ich, als Kapit\u00e4n der Santa Maria, habe dieses Land entdeckt und ergreife Besitz hier\u00fcber!\u201c Ich staune nicht schlecht, war es doch nicht er, der zuerst Land entdeckte, sage aber nichts dazu, denn bald sammeln sich zahlreiche Inselbewohner um uns.<\/p>\n<p>In den folgenden Wochen erkunden wir das Land und treffen uns immer wieder mit unterschiedlichen Anf\u00fchrern der Indianer, um uns auszutauschen. Es entstehen Freundschaften zwischen mir und den H\u00e4uptlingen, wo hingegen Don Crist\u00f3bal die Menschen herablassend behandelt. Ich bin auf der Suche nach Gew\u00fcrzen, Seide und anderen Reicht\u00fcmern, von denen er vor unserer Reise mir so ausgiebig vorgeschw\u00e4rmt hatte. Immerhin bin ich nicht nur Kapit\u00e4n der Pinta, sondern auch Kaufmann und Handelsherr.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em>18. November 1492:<\/em><\/p>\n<p>Mein Unmut w\u00e4chst von Tag zu Tag. Ich besegle unterschiedliche Inseln, derer hier zahlreich vorhanden sind, jedoch machen die Einheimischen ein Geheimnis daraus, wo sich denn nun Gold und andere Sch\u00e4tze befinden.<\/p>\n<p>Don Crist\u00f3bal hat heute Abend zum Gespr\u00e4ch auf die Santa Maria eingeladen.<br \/>\n\u201eMeine Herren! Ich hege einen Plan, den ich mit euch teilen m\u00f6chte, da ich hierzu eure Hilfe ben\u00f6tige. Wir wurden die letzten Wochen nicht f\u00fcndig an Sch\u00e4tzen und bin zu folgender Erkenntnis gelangt: Die Indianer gehen nackend umher, so wie Gott sie erschaffen, M\u00e4nner wie Frauen. Sie sind Wilde und alle noch sehr jung, gut gewachsen, haben einen sch\u00f6n geformten K\u00f6rper.\u201c<br \/>\n\u201eWorauf willst du hinaus?\u201c, wende ich ein.<br \/>\n\u201eIch hege den Gedanken, einige dieser Eingeborenen nach Spanien mitzunehmen, habe mittlerweile schon welche ergreifen lassen und sie sollen dort unsere Sprache lernen und den christlichen Glauben annehmen. Die k\u00f6niglichen Hoheiten werden mir alsdann den Befehl erteilen, diese Leute im Namen Gottes wieder zur\u00fcckzubringen und sie hier auf ihren eigenen Inseln als Sklaven zu halten und uns zu helfen, Kolonien zu erbauen.\u201c<br \/>\nDer Kommandant redet sich zunehmend in Fahrt.<br \/>\n\u201eAber unsere Schiffe sind zu klein, um mit so vielen Indianern nach Spanien zu segeln. Wie soll das gehen?\u201c, fragt nun mein Bruder.<br \/>\n\u201eWir lassen unsere halbe Besatzung hier, diese bauen unterdessen mit den Einheimischen gemeinsam Siedlungen und bereiten alles vor, bis wir unter Zusage unserer Hoheiten wieder nach Indien segeln. Vielleicht schon im n\u00e4chsten Fr\u00fchjahr. Dann m\u00fcssen wir mit einer sehr gro\u00dfen Armada segeln, um Frauen, M\u00e4nner, Kinder und Haustiere hierher zu bringen. Und wir verbreiten hier das Christentum. Mich d\u00fcnkt, dass diese Wilden gar keine eigene Religion besitzen!\u201c<\/p>\n<p>Es herrscht betretene Stille! Ich kann es nicht fassen. Niemals war von solchen Pl\u00e4nen die Rede, als wir in See gestochen sind, um Indien zu suchen und Kostbarkeiten f\u00fcr den Seehandel in Gang zu bringen.<br \/>\n\u201eDas ist Sklaverei und Menschenhandel! Davon war nie die Rede!\u201c, antworte ich.<br \/>\n\u201eDavon hast du keine Ahnung, Martin. Du bist ein einfacher Kaufmann und kannst wohl auch ein Schiff navigieren. Aber \u00fcber Landeroberung wei\u00dft du gar nichts. Wir m\u00fcssen unserer Krone zu gro\u00dfer Herrschaft verhelfen!\u201c. Er scheint nun v\u00f6llig von Sinnen, springt auf und l\u00e4uft um den gro\u00dfen Tisch zu mir her\u00fcber, auf seiner hohen Stirn und auf der Adlernase sind Falten des Zornes ersichtlich.<br \/>\n\u201eIch bewundere deinen Entdeckerdrang und den Mut, in unbekannte Gew\u00e4sser vorzusto\u00dfen, Don Crist\u00f3bal. Aber diese Vorhaben will ich nicht unterst\u00fctzen. Dein religi\u00f6ser Eifer wird in einer Katastrophe enden. Diese Menschen sind so v\u00f6llig anders, sie sind gl\u00fccklich mit ihrer einfachen Lebensweise. Lassen wir sie in Ruhe.\u201c Ich will gerade gehen, als er mich am Arm packt.<br \/>\n\u201eDu verr\u00e4tst das Land und die Krone? Du verweigerst die Ausbreitung des Christentums? Wahrhaftig? Verr\u00e4ter!\u201c Er faucht es mehr, als er es spricht.<br \/>\nOhne ein weiteres Wort verlasse ich die Santa Maria, kehre auf mein Schiff zur\u00fcck, lasse noch in dieser Nacht Anker lichten und trete die Heimreise an.<\/p>\n<p>***<\/p>\n<p><em>Brief meines Freundes Bartolom\u00e9 de Las Casas, im Jahre 1525:<\/em><\/p>\n<p><em>\u201eMein lieber Freund Martin,<\/em><br \/>\n<em> du hast es geahnt und es ist wahrlich so gekommen. Die Verw\u00fcstung Westindiens durch Massenmorde, Ausbeutung und Vergewaltigungen war in vollem Gange. Eingeschleppte Krankheiten durch die Spanier, die schonungslos des Goldes wegen hierher kamen und nicht, wie geplant, wegen Landwirtschaft und Kolonialisierung, lie\u00dfen die Einwohnerzahl sinken. Die Pl\u00e4ne von Kolumbus l\u00f6sten eine Katastrophe aus. Er hat durch seine Haltung und sein Verhalten den Grundstein f\u00fcr eine der gr\u00f6\u00dften Katastrophen aller Zeiten gelegt. Die Ureinwohner wurden beraubt, unterdr\u00fcckt, ausgebeutet und ausgerottet. Die Bev\u00f6lkerungszahl Hispaniolas sank von 400.000 auf heute kaum noch 200. Ich bin ehrlich, wenn ich dir meine Auffassung hier in gr\u00f6\u00dfter Trauer mitteile: Die Motive von Kolumbus standen und stehen in engem Zusammenhang mit den Interessen der hierher nachfolgenden Konquistadores: Es geht um Macht und Gold! Nichts anderes ist ihr Ansinnen! In Erwartung eines baldigen Wiedersehens!\u201c<\/em><br \/>\n<em> Dein Freund Bartolom\u00e9<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: right;\" align=\"right\">Manuela Murauer<br \/>\n<a href=\"http:\/\/waldgefluesteronline.com\/\" target=\"_blank\">waldgefluesteronline.com<\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><a href=\"http:\/\/schreiblust-verlag.de\/mitmach-projekt\/schreibaufgabe-juni-2019\/logbuch-der-pinta\" target=\"_blank\">Erstver\u00f6ffentlichung beim Online-Schreiblust-Verlag<\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: right;\">www.verdichtet.at | Kategorie: <a href=\"http:\/\/www.verdichtet.at\/?page_id=3365\">anno<\/a> | Inventarnummer: 19114<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>24. September 1492: Noch immer kein Flaggschiff in Sicht. Seit Wochen durchqueren wir als Teil der Armada den Atlantik. Die Ni\u00f1a, navigiert von meinem Bruder, ist stets an unserer Seite. Meine Karavelle ist das schnellste der Schiffe. Als wir am Donnerstag, den 6. 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